Medizinische Apps für Laien

Es gibt nach Erhebungen des Gesundheitsministeriums ca. 100.000 so genannte Apps, für Patienten, deren Sinn, Unsinn und Nutzen für die Gesundheit bisher nicht beurteilt werden konnten. Urheber der Apps sind Privatpersonen, Krankenkassen, Pharmafirmen und Organisationen wie etwa die Deutsche Herzstiftung. Es sind in der Regel Kontrollprogramme. Oft befassen sie sich mit der persönlichen Fitness und kontrollieren die jeweiligen Trainingsprogramme auf Effizienz.

Die eigentlichen medizinischen Apps aber sollen dem Patienten in seiner täglichen „Gesundheitskontrolle“ dienlich sein, also z.B. bei

  • Medikamenteneinnahme
  • Symptomkontrolle
  • Notfallregime

Sie alle setzen voraus, dass der Patient sowohl mit der Computertechnik als auch mit der Technologie seines Smartphones vertraut ist, was angesichts der fraglichen Altersgruppe nicht immer gegeben ist. Das ändert sich wahrscheinlich mit der Zeit, denn die „nachrückenden“ Generationen sind immer besser mit dieser individuellen Digitalisierung vertraut. Sie sind aber auch anfälliger für die Fallstricke der Digitalisierung, also der kritiklosen Übernahme der Daten, der Übermittlung der persönlichen Daten an Dritte, etc. Letzteres sollte zwar durch die neue europäische DSGVO minimiert sein, aber durch oft erzwungene Autorisierung in der Bedienung der App wird das unterlaufen.

Beispiele:

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