Archiv der Kategorie: Rehabilitation

Gefäßgesundheit bei Marathonläufern

In der Ärztezeitung v. 14.5.2019, allerdings ohne Quellennachweis, wird berichtet, dass nach einer neue Studie (A. Bhuva, EuroCMR 2019 Venedig) Marathonläufer, die erstmals dabei waren und sich einem Vortrainingsprogramm (First-time finisher training programme) unterzogen, ein Gefäßalter erzielten, das sich am Ende der Untersuchung um vier Jahre von Befunden am Anfang unterschied. Die Steifheit der Aorta als Parameter des Gefäßalters war bei diesen 139 Personen signifikant verbessert, besonders bei langsameren und älteren Probanden. Fitnessparameter (nicht genauer definiert) waren dagegen nicht betroffen.

Die Ergebnisse sind sicher speziell und differenziert zu diskutieren, doch zeigen sie erneut, dass körperliche Aktivität sich positiv auswirkt und dies auch bei einem moderaten Trainingsverlauf (allerdings bei Marathonisten, die sicher nicht zu den „Schonläufern“ gehören). Immerhin…

Abnehmen durch Sport

Übergewicht (Adipositas) ist eine der wichtigen Ursachen von Herzkreislauferkrankungen und bedingt als so genanntes metabolisches Syndrom Diabetes, BLuthochdruck und Herzmuskelschwäche. Die Folgekrankheiten Herzinfarkt und Schlaganfall sind dabei einprogrammiert. Dennoch gehört Übergewicht zu den häufigsten meist selbst verursachten Bgleiterscheinungen unseres Verhaltens. Daher mahnen die Gesundheitsverantwortlichen in Gesellschaft und Medizin immer wieder, wirkungsvoll und nachhaltig abzunehmen.

Gemessen wird das Übergewicht anhand des so genannten BMI  (body mass index ), der sich aus dem Quotient von Körpergewicht zu Körpergröße  im Quadrat errechnet. Ein BMI zwischen 20 und 24 gilt als normal, ein solcher von 25-30 nennt man Übergewicht oder Präadipositas, ab einem BMI von 30 spricht man von Adipositas.

Kategorie BMI Risiko für Begleiterkrankungen
des Übergewichts
Untergewicht < 18,5 niedrig
Normalgewicht 18,5 – 24,9 durchschnittlich
Übergewicht
Präadipositas
Adipositas Grad I
Adipositas Grad II
Adipositas Grad III
≥ 25.0
25 – 29,9
30 – 34,9
35 – 39,9
≥ 40
gering erhöht
erhöht
hoch
sehr hoch

Um abzunehmen, gibt es mehrere Wege, die auch kombiniert werden können:

  1. diätetische Kalorienreduktion
  2. körperliche Aktivität (Sport)
  3. medikamentöse Unterstützung (Orlistat – Tetrahydrolipostatin)
  4. operative Unterstützung (sog. bariatrische Operationen)

Während die diätetische Therapie oft zu einseitig ist und sowohl medizinisch als viel mehr medial erschöpfend und nicht immer seriös angeboten wird, ist sportliche Aktivität nicht umfassend im Bewusstsein angekommen. Über die medikamentöse und operative Therapie soll hier nicht gesprochen werden, doch die sportliche Variante verdient Beachtung.

Radfahren und Herzsport

Herzsport ist neben der „gesunden“ Ernährung (Stichwort „mediterrane Kost“) die zweite Hauptsäule der Prävention von Herzkreislaufkrankheiten. Die Intensität dieser sportlichen Aktivität soll, um nicht zu schaden, moderat sein und sie soll regelmäßiger Bestandteil der täglichen Aktivitäten sein. Sowohl Über- als auch Unterdosierung sind also zu vermeiden.

Dieser Sport wird in den sog. Herzgruppen mit einer langen Tradition angeboten und es gibt derzeit bundesweit etwa 125 solcher Gruppen mit bis zu 120 Teilnehmern in Gruppen unterschiedlicher Belastungsstufen. Als Grundtraining gilt das Ausdauertraining, Kraftsportübungen leichter Art werden aber zunehmend eingebaut, um den Muskelaufbau des alten Menschen zu fördern.

Die Aktivitäten (unter Pulskontrolle) von etwa einer Stunde Dauer reichen von Aufwärm-Gymnastik über Geh- und Laufübungen bis hin zu Ballspielen ohne Wettkampfcharakter. Sie setzen medizinische Eignung und Eigeninitiative voraus; letztere mehr oder weniger ausgeprägt. Leider werden die Übungen und Anregungen nämlich nicht immer im häuslichen Alltag weitergeführt; man kann von einer „Ausfallrate“ von 70-80% sprechen. Die Übungen sind saisonal unabhängig und die häuslichen Aufgaben werden, wenn überhaupt, als Ergometer-Training absolviert.

Radfahren auf dem Standfahrrad entbehrt nicht einer gewissen Monotonie und ist eigentlich wenig motivierend. Das Ergometer könnte aber Bestandteil einer generellen Fahrradinitiative sein, die zwar saisonal gebunden ist, aber auch für ältere Menschen einen hohen motivierenden Stellenwert haben dürfte.

Her sezt das Saarländische Projekt „Herz.BIKE Saar“ an, das das Radfahren auch für ältere Herzpatienten attraktiv machen könnte. Radfahren gehört zu den anerkannten Ausdauersportarten, doch ist das Fahren auf dem herkömmlichen Fahrrad aus mehreren Gründen für Herzpatienten problematisch:

  1. Die Dosierung der Belastungsstärke ist problematisch
  2. Oft fehlt älteren Menschen die Übung
  3. Es besteht beim Ungeübten Sturzgefahr
  4. Die Beweglichkeit beim älteren Menschen ist oft eingeschränkt.

Hier hat das elektrisch unterstützte Fahren, das in den letzten Jahren mit den E-Bikes oder Pedelecs von den Herstellen sehr perfektioniert wurde, einen großen Vorteil. Wir versuchen derzeit, diese Aktivität für einen begrenzten Personenkreis verfügbar zu machen.

 

 

Sport ist Mord?

In einer US-Studie der Mayo-Klinik 2014, sowie in einer Studie in der Zeitschrift Heart wurde gefunden, dass moderater Sport – gemessen in MET-Stunden/Tag – einen ausgeprägt positiven Effekt auf die Gesundheit nach Herzinfarkt hat (das wussten wir aber schon), dass aber eine sportliche Hyperaktivität genau den umgekehrten, d.h. einen schädlichen Effekt (höhere Sterberate) hat. Die Grenze liegt bei 7,2 MET-Stunden/Tag, das entspricht mehr als 1 h Joggen/Tag. Beide Studien mit ausreichend großen Zahlen belegen also, dass eine zu hohe sportliche Belastung einen negativen Effekt auf den Krankheitsverlauf bei Infarktpatienten hat. Radfahren entspricht etwa 6 MET bei 20 km/h, dagegen 8 MET bei 25 km/h.

Natürlich ist, wie so oft, das rechte Maß die Grundlage des gesunden Verhaltens. Die Dosis macht das Gift, und 2-4mal/Woche scheint besser zu sein als tägliche sportliche Aktivität, bei der die Auslösung von Vorhofflimmern häufiger beobachtet wird..
Es heißt aber auch, dass die Bewegungstherapie des Herzpatienten in den Herzgruppen sich in diesem Rahmen bewegt, denn die extrem niedrige Komplikationsrate während der Übungen weist auf diesen Umstand hin. Wie es sich allerdings mit Radfahren auf dem Pedelec verhält, ist noch offen. Dazu gibt es keine Studien, doch ist beabsichtigt, eine solche in das Projekt Herz.BIKE Saar einzubinden.

(Referenz: Medscape Deutschland)

 

Der Puls – ein wichtiges Lebenszeichen

Gleich zwei Mitteilungen in der Fachpresse referieren über das Thema Pulsmessung – eine deckt auf, dass das Tasten des Pulses eine große Bedeutung für die Diagnose des Vorhofflimmerns hat, eine zweite zeigt auf, dass die Pulsfrequenz (Pulsschläge/min) für Patienten nach Herzinfarkt ebenfalls sorgfältig beachtet werden muss. Hier kommt wieder der Sport ins Spiel.

Nun ist das Pulstasten und -messen eine der ältesten Diagnosemethoden der Medizin. Sie ist sowohl für die alten Ägypter wie auch in der traditionellen chinesischen Medizin ein sehr auffälliges Merkmal und Krankheitszeichen gewesen. Die „Stärke“, „Höhe“ und „Schnelligkeit“ des Pulses waren immer schon Hinweise auf die zugrundeliegende Krankheit. Auch heute noch kann der erfahrene Arzt, den es allerdings immer seltener gibt, aus der Pulswelle Rückschlüsse auf die Herzkrankheit ziehen. So ist der besonders kräftige, gut gefüllte und sich rasch aufbauende Puls z.B. ein Zeichen für eine Herzklappenerkrankung (Aorteninsuffizienz).

Für die angesprochenen Erkrankungen kann der Puls – und das ist ja keineswegs neu – als Hinweis auf Krankheit und Krankheitsverlauf gesehen werden.

Ein zeitweise auftretender unregelmäßiger Puls ist mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Personen, die älter als 60 Jahre sind, durch ein Vorhofflimmern verursacht. Da dieses unter Umständen bei der EKG-Untersuchung nicht auffällt, und sogar im 24h-EKG nicht entdeckt wird, ist diese einfache, von jedem Laien ausführbare Messung von großen Vorteil. Sollte also ein unregelmäßiger Puls auffallen, ist eine ärztliche Untersuchung angezeigt.

Nach durchgemachten Herzinfarkt findet die Pulsfrequenz Beachtung: eine Pulsfolge, die weniger als 75/min beträgt, hat eine 50% niedrigere Gefahr, innerhalb eines Jahres einen neuen, vielleicht tödlichen Infarkt zu erleiden, als Patienten mit einer Herzrate von >75/min. Je langsamer der Puls, desto besser die Überlebenschancen. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass man einen langsamen Puls nicht nur durch Medikamente
(Ivabradin, Betablocker), sondern auch durch regelmäßiges Ausdauertraining erreichen kann!

Wie tastet man den Puls? Man tastet entweder den Radialispuls (daumenseitiger Unterarmpuls) oder den Carotispuls (Halsschlagader).

Bei standardisierten Trainingsabläufen jedoch sollte man sich sog. Pulsuhren bedienen (mit und ohne Smartphone-App), die es gestatten, die EKG-genauen Pulsraten aufzunehmen.

Projekt Herz.BIKE Saar

Radfahren als Herzgruppen-Training?

>> Informationen im Zweitmeinungsportal!

>> Website des Projekts

Herzsport ist zu einem festen Bestandteil der Rehabilitation oder der Sekundärprävention von Patienten mit Erkrankungen des Herzkreislaufsystems geworden. Sein Nutzen ist unbestritten hinsichtlich Prognose, Lebensqualität und Lebensstil. Die im Saarland flächendeckende Versorgung mit Herzgruppen ist ein Beispiel dafür.
In solchen ambulanten Herzgruppen wird dosierter und angepasster Ausdauersport, kombiniert mit leichten Kraft- und Entspannungsübungen angeboten. Dieses Angebot – meist ein Mal wöchentlich – soll die Grundlage bilden für adäquates gesundheitsbewußtes Verhalten auch im häuslichen Umfeld. Hier jedoch hapert es meistens. Um die Attraktivität der Gruppen auch in dieser Richtung zu steigern und auch jüngere Betroffene anzusprechen, kann das Angebot sinnvoll ergänzt werden durch die Integration von anderen Sportarten wie Nordic Walking oder Schwimmen. Beide Sportarten können auch außerhalb der Gruppenabende ausgeübt werden, und sie werden bereits in verschiedenen Gruppen genutzt. Aus unterschiedlichen Gründen kommen sie aber wenig zum Einsatz. Das liegt einerseits an der (zunehmend) schwierigen Organisation (Schwimmbäder, Hallenzeiten), andererseits an der Verfügbarkeit von geeigneten Übungsleitern mit entsprechender Ausbildung.

Radfahren wird in der Öffentlichkeit immer mehr als “gesundes” Fortbewegungsmittel und effektive Ausdauersportart gelobt, und die ebenfalls zunehmende Beliebtheit von elektrisch unterstützten Fahrrädern (Pedelecs) macht das Radfahren über mittlere Distanzen auch für den Älteren und Muskelschwächeren möglich. Daher ist es naheliegend, auch für den Rehabilitations- und Präventionssport dieses attraktive Sportgerät  als Alternative zu anderen Sportarten auch mit Nutzung im privaten Umfeld zu erwägen.

Frauen über 30: Rumsitzen ist besonders schlecht fürs Herz

Rumsitzen ist besonders schlecht fürs Herz! Und das gilt besonders für Frauen.

Die Gefahr, eine koronare Herzkrankheit zu bekommen, ist bei Frauen über 30 Jahren am höchsten, wenn sie sich zu wenig bewegen. Bei jüngeren Frauen hingegen spielt ein anderer Faktor die entscheidende Rolle.
Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und Bluthochdruck sind die wichtigsten KHK-Risikofaktoren.
Nur vier Risikofaktoren werden für ein Viertel bis die Hälfte aller KHK-Fälle weltweit verantwortlich gemacht: Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und Bewegungsmangel.

Bei den Frauen konnte bis zum 30. Lebensjahr das KHK-Risiko hauptsächlich auf Tabakkonsum zurückgeführt werden: Bei Rauchverzicht würden in der Altersgruppe 59 Prozent aller KHK-Fälle entfallen. Bei Frauen zwischen 70 und 75 Jahren wären es nur 5 Prozent.

Den Spitzenplatz im KHK-Risiko bei den Frauen über 30 Jahren besetzte fehlende oder geringe körperliche Aktivität. Sie war definiert als Energieverbrauch von weniger als 600 MET-Minuten pro Woche, das sind weniger als 150 Minuten Bewegung mit moderater Intensität wie beim Golfen oder bei der Gartenarbeit.

Der Beitrag zur KHK lag zwischen 48 Prozent (Frauen unter 40) und 24 Prozent (Frauen über 72).

Damit war physische Trägheit auch für mehr ischämische Herzerkrankungen verantwortlich als ein erhöhter BMI. Das Risiko bewegte sich hier zwischen 30 Prozent bei den Jüngsten und 11 Prozent bei den Ältesten. Bluthochdruck steuerte in jungen Jahren nur wenig zum KHK-Risiko bei, in höherem Alter waren es maximal 11 Prozent.

Aufgrund ihrer Ergebnisse sehen die Studienautoren um Wendy J. Brown von der Queensland University zwei Schwerpunkte für die KHK-Prävention bei Frauen: Erstens müssten die Anstrengungen verstärkt werden, den Tabakkonsum von jungen Frauen weiter zu senken.

Zweitens sei es notwendig, Frauen in jedem Lebensalter zu mehr Bewegung zu motivieren. „Öffentliche Programme zur Förderung der körperlichen Aktivität verdienen eine sehr viel höhere Priorität, als es derzeit der Fall ist.“

via Frauen über 30: Rumsitzen ist besonders schlecht fürs Herz.

EU-Kommissar zu Europas Gesundheit

Es berichtete die WELT v. 7.5.2014:

EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg ist besorgt über die im europäischen Vergleich überdurchschnittlich hohe Zahl an Diabetes-Erkrankungen in Deutschland. Nach seinen Angaben leben deutsche Männer durchschnittlich 57,9 Jahre ohne besondere gesundheitliche Einschränkungen und Frauen 58,7 Jahre. „Die Zahl der gesunden Lebensjahre liegt damit in Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 61,8 Jahren für Männer und 62,2 Jahren für Frauen“, sagte der Kommissar aus Malta der „Welt“. Weiterlesen

Kardiologenkongress 2014 Mannheim

herzschemaEs war diesmal der 80. Kongress – selbst wenn Kenner den Gründungstermin auf 1927 datieren wollen, und daher der 80ste schon 2007 stattgefunden haben könnte. Ineressant war auch das Motto, welches diesmal lautete:

„Von der Intervention zur Prävention“

und damit anzudeuten schien, dass es auf dem Kongress nicht nur um selbstgefällige Fortschrittsgläubigkeit der Interventionalisten, dieser medizinischen Technokraten ging, sondern auch auch um was wirklich Zukunftsweisendes, nämlich den Stellenwert der Prävention zu beleuchten. Doch der war in den Beiträgen wahrlich zu suchen, und ihn zu finden war schwer. Statt dessen wurde wieder der medizintechnische Aspekt hochgelobt, von der Scaffold-Surprise der neuen, resorbierbaren Gefäßstützen über die immerhin bekannte Apologetik der Herzchirurgen bis zur Hype über den Fortschritt von TAVI, dessen Indikation, wen wundert’s, auf low-risk-Patienten ausgedehnt wurde, und wo der Herzteam-Forderung eine stillschweigende Absage erteilt wurde. Geschichte wiederholt sich! Die TAVI-Entwicklung entspricht in Gänze der Entwicklung der PCI in den 80ern, die damals noch PTCA hieß, und wo es erst zu einer rigorosen Forderung (der Unikliniken) nach „Herzchirurgie am gleichen Hause“ kam, die dann zu „Herzchirurgie in erreichbarem Abstand“ wurde, um letztlich dann völlig aufgegeben zu werden.

Was war nun mit der Prävention auf dem Kongress? Es wurden wieder Kongressläufe und eine Art Kardiologenradeln angeboten, doch was wurde vorgetragen? Im Wesentlichen waren es sportmedizinische Aspekte, weniger Themen der Rehabilitation, und es wurden meist diese Vorträge als Poster angeboten. Im Gesamtvolumen von fast 4000 Präsentationen betrug die Häufigkeit der Abstracts mit präventivem Inhalt nur etwa 12%.

Ein interessanter Beitrag war der Bericht über die geplante HOMEX-HF-Studie, die erste größere Interventionsstudie zum körperlichen Training bei chronischer Linksherzinsuffizienz, die das Prinzip des „individualisierten Trainings“ umsetzt. Ergebnisse werden in wenigen Jahren erwartet.

 

Herz – Training überlebenswichtig.

runkeeper-logoNach einer neuen umfassenden Analyse der renommierten Cochrane-Collaboration von 47 Studien mit ca. 11.000 Patienten ergab sich eine Senkung des tödlichen Herzinfarktrisikos um mehr als 30%. Damit können wir noch besser begründen, dass aerobe Trainingssportarten für die Herzinfarktpatienten überlebenswichtig sind. In einer älteren Untersuchung (Hambrecht, Circulation 2004) konnte weiter gezeigt werden, dass Patienten im Training und ohne Stenteinsetzung gegenüber einer Gruppe ohne Training, aber mit Stenteinsetzung eine um 20% geringere Ereignisrate (Herzinfarkt) asufwiesen. Man kann sich vorstellen, dass  Stenteinsetzung, die zur Beschwerdefreiheit führen sollte, und Sport hinsichtlich einer Neuerkrankung eine sehr gute Kombination sein müssen.

Als Ursachen kommen die Kollateralenbildung, Herabsetzung der Gefäßspannung und Durchblutungssteigerung in Frage.