Archiv der Kategorie: Herz und Sport

Gefäßgesundheit bei Marathonläufern

In der Ärztezeitung v. 14.5.2019, allerdings ohne Quellennachweis, wird berichtet, dass nach einer neue Studie (A. Bhuva, EuroCMR 2019 Venedig) Marathonläufer, die erstmals dabei waren und sich einem Vortrainingsprogramm (First-time finisher training programme) unterzogen, ein Gefäßalter erzielten, das sich am Ende der Untersuchung um vier Jahre von Befunden am Anfang unterschied. Die Steifheit der Aorta als Parameter des Gefäßalters war bei diesen 139 Personen signifikant verbessert, besonders bei langsameren und älteren Probanden. Fitnessparameter (nicht genauer definiert) waren dagegen nicht betroffen.

Die Ergebnisse sind sicher speziell und differenziert zu diskutieren, doch zeigen sie erneut, dass körperliche Aktivität sich positiv auswirkt und dies auch bei einem moderaten Trainingsverlauf (allerdings bei Marathonisten, die sicher nicht zu den „Schonläufern“ gehören). Immerhin…

Ersthelfer-Skandal

Es ist wohl medizinisches Allgemeingut, dass eine Wiederbelebung um so wirkungsvoller ist, je schneller sie einsetzt, d.h. der Ersthelfer ist der Schlüssel zum Erfolg. Es wird heute von jedem Bürger gefordert, dass er die klassischen Massnahmen des so genanten Basic Life Support BLS, also  Herzdruckmassage und evtl. Atemspende (zunehmend optional) beherrscht. Leider ist das immer noch nicht in der ganzen Breite unserer Gesellschaft angekommen. Doch Menschen mit besonderer Verantwortung, Ärzte per se und auch im Sport Tätige, etwa Sportlehrer oder Sport-Übungsleiter, sollte das primär beherrschen und regelmäßige Trainings absolvieren.

Uns nun das.

Man liest es und reibt sich die Augen: während einer Schulstunde mit Heranwachsenden und unter der Aufsicht von Sportlehrern kippt einer der Schüler plötzlich um, ist bewusstlos und wird in stabile Seitenlage verbracht. Es wird ein Notruf abgesetzt. BLS: Fehlanzeige.
Der herbeigerufene Notarzt reanimiert, erzielt ROSC und im Krankenhaus wird der Reanimierte weiterbehandelt. Der Entlasszustand ist wenig erfreulich: Irreversibler Hirnschaden mit Wachkoma oder nahe dran, Komplettlähmung und später Pflegefall im Rollstuhl. Es wurde keine Erstversorgung mit BLS und (notwendig oder nicht) AED durchgeführt, obwohl hier Sportlehrer mit großer Verantwortung tätig waren. Diese sollen nun qua ordre de mufti zu Lehrgängen mit den Inhalten der Ersten Hille verpflichtet werden.

Ja ist es denn die Möglichkeit?

Heute wird von allen mündigen Bürgern, ja sogar von Heranwachsenden, gefordert, sich in Erster Hilfe und damit in der Technik der Wiederbelebung, fit zu halten. Und hier muss ein Sportlehrer, der in einem besonderen Verantwortungsbezug zu seinen Schülern steht, und der durch sachgerechte Behandlung  einen Hirnschaden hätte fast sicher verhindern können, zu Ausbildung in Reanimationtechnik erst verpflichtet werden. Wir kennen zwar nicht die endgültige Diagnose des Patienten, doch spricht eben alles dafür, dass sach- und zeitgerechte Behandlung zu einem besseren Ergebnis hätte führen können.

Es ist ein Skandal.

Medizinische Apps für Laien

Es gibt nach Erhebungen des Gesundheitsministeriums ca. 100.000 so genannte Apps, für Patienten, deren Sinn, Unsinn und Nutzen für die Gesundheit bisher nicht beurteilt werden konnten. Urheber der Apps sind Privatpersonen, Krankenkassen, Pharmafirmen und Organisationen wie etwa die Deutsche Herzstiftung. Es sind in der Regel Kontrollprogramme. Oft befassen sie sich mit der persönlichen Fitness und kontrollieren die jeweiligen Trainingsprogramme auf Effizienz.

Die eigentlichen medizinischen Apps aber sollen dem Patienten in seiner täglichen „Gesundheitskontrolle“ dienlich sein, also z.B. bei

  • Medikamenteneinnahme
  • Symptomkontrolle
  • Notfallregime

Sie alle setzen voraus, dass der Patient sowohl mit der Computertechnik als auch mit der Technologie seines Smartphones vertraut ist, was angesichts der fraglichen Altersgruppe nicht immer gegeben ist. Das ändert sich wahrscheinlich mit der Zeit, denn die „nachrückenden“ Generationen sind immer besser mit dieser individuellen Digitalisierung vertraut. Sie sind aber auch anfälliger für die Fallstricke der Digitalisierung, also der kritiklosen Übernahme der Daten, der Übermittlung der persönlichen Daten an Dritte, etc. Letzteres sollte zwar durch die neue europäische DSGVO minimiert sein, aber durch oft erzwungene Autorisierung in der Bedienung der App wird das unterlaufen.

Beispiele:

Neues vom Sport

Das Pedelec ist aus dem Szenario der Freizeit-Radler, zumal bei dem jetzigen schönen Wetter, praktisch nicht mehr wegzudenken. Man sieht sie beim Radeln auf den Freizeitstrecken immer und überall, die älteren Mitmenschen, die stolz auf ihren Elektrofahrrädern sitzen und schon durch ihre Haltiung verraten, dass sie ohne das Gerät wahrscheinlich nicht radfahren würden. Ein ganz großer Vorteil ist das, der aber in der Öffentlichkeit nicht immer richtig ankommt. Von Renntnern, von wilden Pensionären ist die Rede und davon, dass die Unfallstatistik mit diesen „Dingern“ deutlich zugenommen habe. Dass Letzteres daran liegt, das eben wesentlich mehr ältere Menschen auf das E-Rad steigen, und daher allein schon deshalb die Unfallhäufigkeit steigen muss, wird ausser Acht gelassen.

Wichtig ist auch der Vorwurf des bisher wissenschaftlich nicht erwiesenen sportlichen Nutzens, „Schonfahren“ ist das Motto. Daraus wird abgeleitet, dass ein Trainingseffekt nicht eintritt und der geforderte Herzkreislaufnutzen eines Ausdauertrainings, der für andere Ausdauer-Sportarten, hier Radfahren besonders, nachgewiesen ist, ebenfalls fehlt.

Eine neue Studie aus der Schweiz untersuchte nun das Verhalten von E-Bike (Pedelec)-Fahrern im Vergleich zu konventionellen Radlern, die das Fahrrad auf dem Wege zur Arbeit mit selbst gewählter Geschwindigkeit benutzten. Es stellt sich heraus, dass die Interventionsgruppe der 28 E-Biker im Vergleich zur Kontrollgruppe (15 Biker) einen Trainingseffekt aufweisen konnte. Die max. Sauerstoffaufnahme (peak VO2) gilt als Gold-Standard für den Nachweis eines Trainingsgeffekts. Dieser nahm in der E-Biker-Gruppe auf 3,6 ml/kg*min gegenüber nur 2.2 ml/kg*min in der Kontrollgruppe zu, als Effekt im Trend eindeutig, doch war er nicht signifikant.

Die Autoren schließen, dass das Pedelec wegen seiner bessern Terraineigenschaften (höhere Durchschnittsgeschwindigkeit und leichtere Steigungs-Überwindung) diese Effekte erklärt.

HI Herz.BIKE Saar
Unsere seit 11 Monaten laufende Studie bei Patienten mit einer Herzschwäche (HI-Herz.BIKE Saar)  stützt diese Ergebnisse auch, sodaß man vorbehaltlich weiterer Studien möglicherweise empfehlen kann, das Pedelec als nützliches Trainingsgerät bei älteren Probanden mit einer Herzkreislaufkrankheit einzusetzen. Die ärztliche Eignungsbeurteilung ist natürlich Voraussetzung!

Abnehmen durch Sport

Übergewicht (Adipositas) ist eine der wichtigen Ursachen von Herzkreislauferkrankungen und bedingt als so genanntes metabolisches Syndrom Diabetes, BLuthochdruck und Herzmuskelschwäche. Die Folgekrankheiten Herzinfarkt und Schlaganfall sind dabei einprogrammiert. Dennoch gehört Übergewicht zu den häufigsten meist selbst verursachten Bgleiterscheinungen unseres Verhaltens. Daher mahnen die Gesundheitsverantwortlichen in Gesellschaft und Medizin immer wieder, wirkungsvoll und nachhaltig abzunehmen.

Gemessen wird das Übergewicht anhand des so genannten BMI  (body mass index ), der sich aus dem Quotient von Körpergewicht zu Körpergröße  im Quadrat errechnet. Ein BMI zwischen 20 und 24 gilt als normal, ein solcher von 25-30 nennt man Übergewicht oder Präadipositas, ab einem BMI von 30 spricht man von Adipositas.

Kategorie BMI Risiko für Begleiterkrankungen
des Übergewichts
Untergewicht < 18,5 niedrig
Normalgewicht 18,5 – 24,9 durchschnittlich
Übergewicht
Präadipositas
Adipositas Grad I
Adipositas Grad II
Adipositas Grad III
≥ 25.0
25 – 29,9
30 – 34,9
35 – 39,9
≥ 40
gering erhöht
erhöht
hoch
sehr hoch

Um abzunehmen, gibt es mehrere Wege, die auch kombiniert werden können:

  1. diätetische Kalorienreduktion
  2. körperliche Aktivität (Sport)
  3. medikamentöse Unterstützung (Orlistat – Tetrahydrolipostatin)
  4. operative Unterstützung (sog. bariatrische Operationen)

Während die diätetische Therapie oft zu einseitig ist und sowohl medizinisch als viel mehr medial erschöpfend und nicht immer seriös angeboten wird, ist sportliche Aktivität nicht umfassend im Bewusstsein angekommen. Über die medikamentöse und operative Therapie soll hier nicht gesprochen werden, doch die sportliche Variante verdient Beachtung.

Sport ist Mord?

In einer US-Studie der Mayo-Klinik 2014, sowie in einer Studie in der Zeitschrift Heart wurde gefunden, dass moderater Sport – gemessen in MET-Stunden/Tag – einen ausgeprägt positiven Effekt auf die Gesundheit nach Herzinfarkt hat (das wussten wir aber schon), dass aber eine sportliche Hyperaktivität genau den umgekehrten, d.h. einen schädlichen Effekt (höhere Sterberate) hat. Die Grenze liegt bei 7,2 MET-Stunden/Tag, das entspricht mehr als 1 h Joggen/Tag. Beide Studien mit ausreichend großen Zahlen belegen also, dass eine zu hohe sportliche Belastung einen negativen Effekt auf den Krankheitsverlauf bei Infarktpatienten hat. Radfahren entspricht etwa 6 MET bei 20 km/h, dagegen 8 MET bei 25 km/h.

Natürlich ist, wie so oft, das rechte Maß die Grundlage des gesunden Verhaltens. Die Dosis macht das Gift, und 2-4mal/Woche scheint besser zu sein als tägliche sportliche Aktivität, bei der die Auslösung von Vorhofflimmern häufiger beobachtet wird..
Es heißt aber auch, dass die Bewegungstherapie des Herzpatienten in den Herzgruppen sich in diesem Rahmen bewegt, denn die extrem niedrige Komplikationsrate während der Übungen weist auf diesen Umstand hin. Wie es sich allerdings mit Radfahren auf dem Pedelec verhält, ist noch offen. Dazu gibt es keine Studien, doch ist beabsichtigt, eine solche in das Projekt Herz.BIKE Saar einzubinden.

(Referenz: Medscape Deutschland)

 

Der Puls – ein wichtiges Lebenszeichen

Gleich zwei Mitteilungen in der Fachpresse referieren über das Thema Pulsmessung – eine deckt auf, dass das Tasten des Pulses eine große Bedeutung für die Diagnose des Vorhofflimmerns hat, eine zweite zeigt auf, dass die Pulsfrequenz (Pulsschläge/min) für Patienten nach Herzinfarkt ebenfalls sorgfältig beachtet werden muss. Hier kommt wieder der Sport ins Spiel.

Nun ist das Pulstasten und -messen eine der ältesten Diagnosemethoden der Medizin. Sie ist sowohl für die alten Ägypter wie auch in der traditionellen chinesischen Medizin ein sehr auffälliges Merkmal und Krankheitszeichen gewesen. Die „Stärke“, „Höhe“ und „Schnelligkeit“ des Pulses waren immer schon Hinweise auf die zugrundeliegende Krankheit. Auch heute noch kann der erfahrene Arzt, den es allerdings immer seltener gibt, aus der Pulswelle Rückschlüsse auf die Herzkrankheit ziehen. So ist der besonders kräftige, gut gefüllte und sich rasch aufbauende Puls z.B. ein Zeichen für eine Herzklappenerkrankung (Aorteninsuffizienz).

Für die angesprochenen Erkrankungen kann der Puls – und das ist ja keineswegs neu – als Hinweis auf Krankheit und Krankheitsverlauf gesehen werden.

Ein zeitweise auftretender unregelmäßiger Puls ist mit hoher Wahrscheinlichkeit bei Personen, die älter als 60 Jahre sind, durch ein Vorhofflimmern verursacht. Da dieses unter Umständen bei der EKG-Untersuchung nicht auffällt, und sogar im 24h-EKG nicht entdeckt wird, ist diese einfache, von jedem Laien ausführbare Messung von großen Vorteil. Sollte also ein unregelmäßiger Puls auffallen, ist eine ärztliche Untersuchung angezeigt.

Nach durchgemachten Herzinfarkt findet die Pulsfrequenz Beachtung: eine Pulsfolge, die weniger als 75/min beträgt, hat eine 50% niedrigere Gefahr, innerhalb eines Jahres einen neuen, vielleicht tödlichen Infarkt zu erleiden, als Patienten mit einer Herzrate von >75/min. Je langsamer der Puls, desto besser die Überlebenschancen. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass man einen langsamen Puls nicht nur durch Medikamente
(Ivabradin, Betablocker), sondern auch durch regelmäßiges Ausdauertraining erreichen kann!

Wie tastet man den Puls? Man tastet entweder den Radialispuls (daumenseitiger Unterarmpuls) oder den Carotispuls (Halsschlagader).

Bei standardisierten Trainingsabläufen jedoch sollte man sich sog. Pulsuhren bedienen (mit und ohne Smartphone-App), die es gestatten, die EKG-genauen Pulsraten aufzunehmen.

Projekt Herz.BIKE Saar

Radfahren als Herzgruppen-Training?

>> Informationen im Zweitmeinungsportal!

>> Website des Projekts

Herzsport ist zu einem festen Bestandteil der Rehabilitation oder der Sekundärprävention von Patienten mit Erkrankungen des Herzkreislaufsystems geworden. Sein Nutzen ist unbestritten hinsichtlich Prognose, Lebensqualität und Lebensstil. Die im Saarland flächendeckende Versorgung mit Herzgruppen ist ein Beispiel dafür.
In solchen ambulanten Herzgruppen wird dosierter und angepasster Ausdauersport, kombiniert mit leichten Kraft- und Entspannungsübungen angeboten. Dieses Angebot – meist ein Mal wöchentlich – soll die Grundlage bilden für adäquates gesundheitsbewußtes Verhalten auch im häuslichen Umfeld. Hier jedoch hapert es meistens. Um die Attraktivität der Gruppen auch in dieser Richtung zu steigern und auch jüngere Betroffene anzusprechen, kann das Angebot sinnvoll ergänzt werden durch die Integration von anderen Sportarten wie Nordic Walking oder Schwimmen. Beide Sportarten können auch außerhalb der Gruppenabende ausgeübt werden, und sie werden bereits in verschiedenen Gruppen genutzt. Aus unterschiedlichen Gründen kommen sie aber wenig zum Einsatz. Das liegt einerseits an der (zunehmend) schwierigen Organisation (Schwimmbäder, Hallenzeiten), andererseits an der Verfügbarkeit von geeigneten Übungsleitern mit entsprechender Ausbildung.

Radfahren wird in der Öffentlichkeit immer mehr als “gesundes” Fortbewegungsmittel und effektive Ausdauersportart gelobt, und die ebenfalls zunehmende Beliebtheit von elektrisch unterstützten Fahrrädern (Pedelecs) macht das Radfahren über mittlere Distanzen auch für den Älteren und Muskelschwächeren möglich. Daher ist es naheliegend, auch für den Rehabilitations- und Präventionssport dieses attraktive Sportgerät  als Alternative zu anderen Sportarten auch mit Nutzung im privaten Umfeld zu erwägen.

Frauen über 30: Rumsitzen ist besonders schlecht fürs Herz

Rumsitzen ist besonders schlecht fürs Herz! Und das gilt besonders für Frauen.

Die Gefahr, eine koronare Herzkrankheit zu bekommen, ist bei Frauen über 30 Jahren am höchsten, wenn sie sich zu wenig bewegen. Bei jüngeren Frauen hingegen spielt ein anderer Faktor die entscheidende Rolle.
Rauchen, Übergewicht, Bewegungsmangel und Bluthochdruck sind die wichtigsten KHK-Risikofaktoren.
Nur vier Risikofaktoren werden für ein Viertel bis die Hälfte aller KHK-Fälle weltweit verantwortlich gemacht: Rauchen, Übergewicht, Bluthochdruck und Bewegungsmangel.

Bei den Frauen konnte bis zum 30. Lebensjahr das KHK-Risiko hauptsächlich auf Tabakkonsum zurückgeführt werden: Bei Rauchverzicht würden in der Altersgruppe 59 Prozent aller KHK-Fälle entfallen. Bei Frauen zwischen 70 und 75 Jahren wären es nur 5 Prozent.

Den Spitzenplatz im KHK-Risiko bei den Frauen über 30 Jahren besetzte fehlende oder geringe körperliche Aktivität. Sie war definiert als Energieverbrauch von weniger als 600 MET-Minuten pro Woche, das sind weniger als 150 Minuten Bewegung mit moderater Intensität wie beim Golfen oder bei der Gartenarbeit.

Der Beitrag zur KHK lag zwischen 48 Prozent (Frauen unter 40) und 24 Prozent (Frauen über 72).

Damit war physische Trägheit auch für mehr ischämische Herzerkrankungen verantwortlich als ein erhöhter BMI. Das Risiko bewegte sich hier zwischen 30 Prozent bei den Jüngsten und 11 Prozent bei den Ältesten. Bluthochdruck steuerte in jungen Jahren nur wenig zum KHK-Risiko bei, in höherem Alter waren es maximal 11 Prozent.

Aufgrund ihrer Ergebnisse sehen die Studienautoren um Wendy J. Brown von der Queensland University zwei Schwerpunkte für die KHK-Prävention bei Frauen: Erstens müssten die Anstrengungen verstärkt werden, den Tabakkonsum von jungen Frauen weiter zu senken.

Zweitens sei es notwendig, Frauen in jedem Lebensalter zu mehr Bewegung zu motivieren. „Öffentliche Programme zur Förderung der körperlichen Aktivität verdienen eine sehr viel höhere Priorität, als es derzeit der Fall ist.“

via Frauen über 30: Rumsitzen ist besonders schlecht fürs Herz.